Aktuelles

Deutschlands Holzvorrat auf Rekordniveau!

Bundeswaldinventur bestätigt jährliches Waldwachstum

Der deutsche Wald ist ein bedeutender Rohstoff- und Energielieferant. Umso beruhigender und wichtig zu wissen, dass die deutsche Waldfläche dank einer nachhaltigen, bereits 300 Jahre alten Forstwirtschaft erneut auf Rekordniveau gewachsen ist. Das beweist die dritte Bundeswaldinventur (BWI3), die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Thünen-Institut initiiert wurde.
Seit der vorangegangenen Inventur 2002 konnte erneut eine Steigerung von Waldfläche, Holzvorrat und Naturnähe der Wälder festgestellt werden. Mit einer Fläche von insgesamt 11,4 Mio. Hektar beträgt der Waldanteil in Deutschland 32 Prozent. Im deutschen Wald stehen ca. 90 Mrd. Bäume; das sind über 1.000 Bäume pro Einwohner! Das Waldgesetz und eine nachhaltige Forstwirtschaft haben entschieden zu diesem positiven Ergebnis beigetragen.
Demnach hat sich der Holzvorrat innerhalb der letzten zehn Jahre nochmals um 277 Mio. m3 erhöht. Die Gesamtmenge liegt nun bei 3,7 Mrd. m3, was Deutschland zum holzreichsten Land Europas mit dem gesündesten Wald krönt. Vom jährlichen Zuwachs von 122 Mio. m3 werden nur etwa 76 Mio. m3 genutzt. Damit werden auch weiterhin Vorräte aufgebaut und die Wälder werden älter. Nur drei Prozent der Nutzung fallen für Pellets an, denn diese werden aus Resten der Sägeindustrie produziert.

Sie können also sicher sein: Für Pellets wird kein Baum extra gefällt und auch in Zukunft können wir alle von den zahlreichen Vorzügen unseres Waldes, der neben seiner bedeutenden Rolle als Rohstoff- und Energielieferant ein wichtiger Klimaschützer ist, profitieren.

Links...

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So einfach werden Pellets hergestellt...



Rekordzahl von Unternehmen werden von EEG-Umlage befreit

Viele stromintensive Unternehmen sind in Deutschland von der EEG-Umlage weitgehend befreit, damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen nicht gefährdet wird. Eine Kleine Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion an die Bundesregierung zeigt jedoch, dass unter Schwarz-Gelb die Ausnahmeregelungen mehr als ausgedehnt wurden und die Auswirkungen auf die EEG-Umlage und damit auch auf den Haushaltsstrompreis enorm sind.
Zusammenfassung der Ergebnisse der Kleinen Anfrage:

  • Die deutsche Industrie wird in diesem Jahr mit 2,5 Milliarden Euro entlastet, im nächsten Jahr steigt die Summe sogar auf 4 Milliarden Euro an.
  • Davon entfallen alleine rund 400 Millionen Euro an die schwarz-gelbe Neuregelung aus der EEG-Novelle vom Anfang des Jahres. (Durch die zum 1. Januar 2012 in Kraft getretene Novelle des EEG wurden die Eingangsgrenzwerte für den Stromverbrauch von 10 auf 1 Gigawattstunde und das Verhältnis der Stromkosten zur Bruttowertschöpfung von 15 auf 14 Prozent abgesenkt).
  • Seit 2006 haben sich die Anträge zur Befreiung von 406 auf 2023 in diesem Jahr verfünffacht, viele neue Branchen sind dazu gekommen. Dafür wurden im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) extra 50 neue Stellen geschaffen, die nochmal rund 2.348.917 Euro kosten werden.
  • 107 Terawattstunden, also 20 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland sind von der Umlage befreit oder teilbefreit. 0,6 Cent pro Kilowattstunde sind in der EEG Umlage alleine auf die Besondere Ausgleichsregelung zurückzuführen, 9 Terawattstunden kamen alleine dieses Jahr dazu.

Ziel der von Rot-Grün geschaffenen besonderen Ausgleichsregelung war und ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu wahren. Diese Regelung ist und bleibt wichtig, darf aber nicht auf Kosten anderer zusehends erweitert werden. Deshalb muss die besondere Ausgleichsregel wieder auf ein ausbalanciertes Niveau wie zu rot-grünen Zeiten gebracht werden.
Hier geht es zur Antwort der Bundesregierung

Hier geht es zu einem Artikel aus der Süddeutschen zur Thematik

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100 Tage Altmaier

Seit Tagen und Wochen dominiert das Thema Energie die deutsche Presse. Kaum ein Tag vergeht, wo nicht ein FDPler oder CDUler , Konzernchef oder ihnen nahe stehender Ökonom das Ende des EEGs, die Einführung eines Quotenmodells oder das Entschleunigen der Energiewende fordern. Im Mittelpunkt steht die Behauptung, dass der Ökostrom der Strompreistreiber sei, was zwar leicht zu widerlegen ist, aber sich durch ständige kampangenartige Wiederholungen doch in Medien und Köpfen verfängt.
Offensichtlich geht bei den Konzernen die Angst um ihr Geschäft um, schließlich stieg  der Anteil der Erneuerbaren an der Bruttostromversorgung in nur anderthalb Jahren um 5 auf  25 Prozent, ein toller Erfolg – dank EEG. Doch immer noch ist vielen dieser Ausbau ein riesiger Dorn im Auge, vor allem den Stromkonzernen, die die schnell wachsende Konkurrenz der stromerzeugenden Bürgergemeinschaftsanlagen stört. Noch vor zwei Jahren planten die Schwarz-Gelben  Politiker zusammen mit den Energiekonzernen das Revival der Atomkraft und den Neubau vieler Kohle- und Gaskraftwerke. Dann kam Fukushima und viele dieser Politiker haben nur  mit den Fäusten in den Taschen dem Atomausstieg zugestimmt. Die Energiewende war nun auch von Seiten der CDU/CSU und FDP eingeleitet. Röttgen, der neue Superstar sollte es richten, doch er stolperte über seine eigene Unzulänglichkeit, an seiner Antisolarpolitik  und an den  rot-grünen Kräften in NRW. Als Nachfolger wurde ein ganz anderer Typ in das Amt berufen: Peter Altmaier.
Nun ist Altmaier 100 Tage im Amt und die Schonfrist ist vorbei. Es ist sicherlich nicht leicht in dieser Zeit als Umweltminister, es gibt viel zu tun und Herr Rösler im Wirtschaftsministerium ist dazu  keine Hilfe. Trotzdem ist Kritik angebracht. Der Minister hatte nun genug Zeit, Farbe zu bekennen und sich klar für den Ausbau der Erneuerbaren Energien auszusprechen und damit Rösler und andere Kritiker des EEG in die Schranken zu weisen. Doch hier zeigt sich der Minister als große Enttäuschung.
Sein groß angekündigter 10-Punkte Plan Anfang des Monats bestand auch aus nichts als Worthülsen und Ankündigungen. Statt den schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien aus Klimaschutzgründen zu begrüßen, sieht  Bundesumweltminister Altmaier diesen als Problem und will nun sogar den Ausbau dieser erfolgreichsten Klimaschutzmaßnahme aktiv begrenzen, womit er sich als Verursacher weiterer ungebremster CO2 Emissionen entpuppt. Und der Minister liegt schon in der Analyse falsch. So sagte er, dass die konventionellen Energien erst mittel- und langfristig die deutsche Wirtschaft belasten würden. Doch der Wirtschaftsstandort Deutschland und Europa haben wegen der hohen Importabhängigkeit fossiler Rohstoffe schon heute ein gravierendes Wirtschaftsproblem.  Minister Altmaier fürchtet gar bei gleichbleibender Ausbaugeschwindigkeit des Ökostromes Stromüberschüsse, die der  Markt nicht brauche. Doch als Umweltminister müsste er auf die Idee kommen, dass dann die unsicheren Kernkraftwerke und klimaschädlichen Kohlekraftwerke noch schneller vom Netzt genommen werden könnten. Aber Klimaschutz und Verhinderung weiteren Atommülls gehören offensichtlich noch nicht zu den Zielen des Ministers. Und dies, wo doch die rasante Abschmelzung der Arktis Schlagzeilen macht und zu beschleunigten Klimaschutzmaßnahmen mit Erneuerbaren Energien mahnt.
Am 15. Oktober erwarten wir die neue EEG-Umlage, bis dahin werden die Stimmen der Kritiker immer lauter werden.  Umso wichtiger ist es, dass der Umweltminister zu seinen Worten steht und das EEG nicht mit einem Schnellschuss, wie von Rösler gefordert, novellieren will. Wir sind gespannt, ob er sich gegen den Kamikaze-Minister Rösler durchsetzen wird. Aber eines ist klar, die Debatte über das EEG verunsichert schon wieder  Millionen von Investoren. Als wenn die Pleiten der deutschen Solarwirtschaft nicht genug wären, wird nun die gesamte Branche der Erneuerbaren Energien verunsichert. Von Verlässlichkeit für Investoren und Wirtschaftskompetenz ist diese Koalition weit entfernt.
Mein Fazit: Wer, wie Umweltminister Altmaier dermaßen aktiv an der Behinderung des Klimaschutzes arbeitet und die stromkostensenkende Wirkung des Ökostromes für die Börsenstrompreise ständig ignoriert, hat den Titel Umweltminister (noch) nicht verdient.

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Das falsche Spiel mit dem Öl

Weltweit steigen die Rohölpreise, mit ihm auch die Lebenshaltungskosten. Vor allem der Autofahrer bekommt das die Tage an der Zapfsäule zu spüren; 1,72 Euro muss der Autofahrer mittlerweile für einen Liter Super zahlen.
Auf Grund der gestiegenen Rohölpreise haben die führenden Industriestaaten (G-7) die erdölexportierenden Länder in einem Brief zur Erhöhung ihrer Produktion aufgerufen, allen Hiobsbotschaften zur Erderwärmung zum Trotz. Doch auch das wird das Problem der Ölverknappung nicht lösen, denn schon in den letzten Jahren konnte die OPEC allen Versprechungen zum Trotz die Ölförderung gar nicht mehr nennenswert erhöhen.
Der französische Präsident Hollande  geht sogar noch weiter und will den Benzinpreis um bis zu sechs Cent senken in dem er die Steuern auf Kraftstoffe senkt. Er wird damit seinen überschuldeten Haushalt um weitere 300 Miliionen belasten, was sicherlich kein Beitrag zur Bekämpfung der Eurokrise ist. Auch in Deutschland wird gerne bei zu hohen Benzinpreisen die politische Keule der Steuersenkung hervorgeholt. Doch eine Senkung der Mineralölsteuer führt lediglich zu einer höheren  Haushaltsverschuldung, aber nicht zu einem sinkenden Ölpreis. Vielmehr ist es eine absolut unehrliche Politik, die die Verbraucher kurzfristig in scheinbarer  Sicherheit sinkender Spritpreise wiegen lässt und das Problem nur weiter vor schiebt. Es ist sogar zu befürchten, dass nun ein erhöhter Ansturm auf die französischen Zapfsäulen zum genauen Gegenteil beiträgt. Anstatt Ressourcen einzusparen, kommt es hier zu einer noch größeren Verschwendung die auch die weltweite Rohölnachfrage weiter antreiben wird.
Mit weiteren Rohölpreissteigerungen aber wandern nun die Mindereinnahmen des französischen Staatshaushaltes als erhöhte Gewinne in die Taschen der Ölmultis. Die Benzinpreise werden munter weiter steigen und die Staatsverschuldung auch. Geholfen ist damit keinem.

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Offhore-Haftungsregel kommt

Am Mittwoch hat das Kabinett die umstrittene Haftungsregel beschlossen. Mit der Haftungsregel werden Betreiber von Offshore-Windkraftanlagen in Zukunft besser vor finanziellen Risiken geschützt. So werden Investitionen der Betreiber von  Offshore-Windparks finanziell abgesichert, wenn diese zum Beispiel  bei Verzögerungen beim Netzanschluss keinen Strom liefern können. Zur Finanzierung wird eine zusätzliche Umlage auf den Strompreis aufgeschlagen die bei höchstens 0,25 Cent pro Kilowattstunde liegen soll. Ob diese Maßnahme endlich den Durchbruch für die längst überfällige Anbindung der Offshorewindparks bringen wird, bleibt abzuwarten. Den finanziellen Schaden für viele Unternehmen, den die Bundesregierung durch ihr bisheriges Nichthandeln bereits verursachte, kann aber auch diese Haftungsregelung nicht mehr begleichen.

Hier geht es zum Gesetzentwurf, der nun noch vom Bundestag beschlossen werden muss

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Q-Cells geht an Südkoreaner

Der südkoreanische Industriekonzern Hanwha übernimmt für rund 250 Millionen Euro den insolventen Solarkonzern Q-Cells. Der Konzern aus Asien sagte zu, rund drei Viertel der verbliebenen Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt sichern zu wollen.
Die Bundesregierung hatte nach der Insolvenzwelle in der Solarbranche auf die Hilferufe der Branche nicht reagiert, auch Grüne Forderungen nach einer industriepolitischen Strategie und Sofortmaßnahmen wie staatliche Bürgschaften verhallten im Nichts. Nun gibt es viele Insolvenzen, Konkurse, aber vor allem auch Aufkäufe deutscher Unternehmen durch chinesische oder koreanische Investoren.  Es ist natürlich erfreulich, dass die Aufkäufe stattfinden, anstatt dass die Unternehmen in Konkurs gehen. Aber die verheerende Solarpolitik der Bundesregierung ist schuld am Ausverkauf der hochinnovativen Unternehmen. Viele Experten aus Asien wissen, welche Solarperlen es in Deutschland gibt. Die Bunderegierung aber macht keinerlei Vorkehrungen, z.B. KfW-Unterstützung, um über die Finanzklemmen der deutschen Solarunternehmen hinwegzuhelfen. Statt dessen erhöhen sie noch den Druck auf die Solarunternehmen, indem sie die Kampagne gegen den angeblichen Preistreiber Photovoltaik noch weiter anheizen. Zukunftsorientierte Industriepolitik sieht anders aus.
Nun kommt zum Glück Hilfe aus Südkorea. Die Asiaten wissen den Technologiestandort Deutschland im Bereich der Erneuerbaren Energien im Gegensatz zur Bundesregierung zu schätzen.


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Rußfilter kein Thema


Die komplette Pelletti-Baureihe wurde im Oktober 2007 mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet. Somit müssen sich Pelletti-Besitzer auch künftig keine Gedanken über zusätzliche Filter machen. mehr...


Augen auf beim
Kollektor-Kauf



Große Unterschiede bei Solarkollektoren. Ein Spiegel mit Vakuum-Röhre konzentriert wie ein Brennglas. Und zwar dann, wenn Solarwärme gebraucht wird – wenn‘s kühler ist:
bei Wind und Wolken und im Winter

Quelle: Universität Stuttgart, Institut für Thermo-dynamik und Wärme-technik (ITW)